Ein verschneites Dachbild sagt fast nichts ueber das ganze Projekt
In der Schweiz muessen Winterprojekte regional beurteilt werden: Mittelland, Jura, Alpentäler oder hohe Lagen verhalten sich sehr unterschiedlich. Schnee, Kälte und diffuse Einstrahlung sind nicht dasselbe Thema.
Die richtige Beurteilung trennt deshalb Standort, Dachgeometrie, echte Schneeliegezeit und den Wert des Winterstroms.
Die Methode in 5 Schritten
Standort in der richtigen Klimazone einordnen
Plateau, Voralpen, alpine Lage oder sonniges Tal: Die Schweizer Winterbedingungen unterscheiden sich stark. Eine serioese Einschaetzung beginnt immer beim konkreten Ort.
Pruefen, ob Schnee liegen bleibt oder rasch abrutscht
Dachneigung, Ausrichtung und Oberflaeche bestimmen, wie lange Schnee die Module wirklich bedeckt. Relevant sind nicht die Schneefälle, sondern die Tage mit echter Abdeckung.
Wintermonate separat simulieren lassen
Lassen Sie November bis Februar getrennt ausweisen. So sehen Sie, welchen Beitrag die Anlage in der kalten Saison tatsächlich leistet.
Technik und Betrieb auf Winterverluste abklopfen
Kühle Temperaturen helfen Modulen oft. Problematisch sind eher Schatten, flache Wintersonne, wiederkehrende Schneedecken und fehlendes Monitoring.
Nach Nutzwert entscheiden, nicht nach Wintermythen
Die richtige Frage lautet nicht: "Schneit es dort?", sondern: "Welchen Teil meiner Stromkosten kann ich im Jahresverlauf sinnvoll senken?". Darauf basiert die echte Entscheidung.
