Solar-EV-Synergie: reale Zahlen
Ein Elektrofahrzeug, das 15.000 km/Jahr zurücklegt, verbraucht etwa 2.700 kWh (18 kWh/100 km bei einem modernen Fahrzeug). Beim Netztarif (CHF 0,27/kWh) betragen die jährlichen Kosten CHF 729. Bei 60–70 % Solar-km (1.890 kWh Eigenverbrauch bei Grenzkosten von CHF 0,01–0,02/kWh) sinken die Kosten auf CHF 200–250/Jahr – jährliche Einsparungen von CHF 480–530 allein beim Laden von Elektrofahrzeugen.
Drei Ansätze zum Solarladen
Ansatz 1 – Geplantes Laden: Programmieren Sie das Terminal für die Stunden 10:00 – 16:00 Uhr. über die Terminal-App. Einfach, ohne zusätzliche Investitionen. Effektiv, wenn Sie tagsüber zu Hause sind oder Ihr Elektrofahrzeug erst am Ende des Tages abfährt. Ansatz 2 – Vorrangige Solarladestation (z. B. myenergi Zappi, Wallbox Eco+): Das Terminal misst den Solarüberschuss und passt die Ladeleistung (von 1,4 bis 7,4 kW) dynamisch an, um den Überschuss genau zu verbrauchen. CHF 600–1.200 zusätzliche Kosten im Vergleich zum Standardterminal. Ansatz 3 – Integriertes UMS: Das EMS des Wechselrichters (EMMA, SolarWeb) steuert das kompatible Terminal. Die flüssigste und umfassendste Lösung, erfordert jedoch ein OCPP- oder Huawei-kompatibles Terminal.
Ihr Elektrofahrzeug als mobiler Speicher: V2H
V2H (Vehicle to Home) ist eine elektrische Batterie. Die Energie im Haus ist überlastet und kann gefunden werden, wenn sich die elektrische Batterie in einer Hauptbatterie befindet. Im Jahr 2026 sind V2H-kompatible Elektrofahrzeuge in der Schweiz noch selten (Nissan Leaf, Mitsubishi Outlander PHEV mit CHAdeMO-Adapter). Es gibt auch Elektrofahrzeuge mit Zwei-Wege-CCS-Laden (europäischer Standard) auf dem Markt (Volkswagen ID.4, Hyundai IONIQ 5/6). Ein Elektrofahrzeug mit einer 60-kWh-Batterie ist der theoretische Ansatz und hat zwei Funktionen.
Planung: So integrieren Sie Elektrofahrzeuge bereits in der Entwurfsphase
Wenn Sie gleichzeitig Solaranlagen planen und ein Elektrofahrzeug kaufen: (1) Überdimensionieren Sie die Installation für das Elektrofahrzeug leicht um 2–3 kWp. (2) Stellen Sie bei der Installation der Schalttafeln eine vorverdrahtete Leitung zwischen der Schalttafel und der Garage (oder dem Carport) bereit – geringe Kosten, vermeidet aber später schwere Arbeiten. (3) Wählen Sie ein dreiphasiges 11-kW-Terminal (auch wenn Ihr aktuelles Abonnement einphasig ist), um auch in Zukunft flexibel zu bleiben. (4) Wählen Sie ein OCPP-kompatibles Terminal für die zukünftige Integration in Ihr EMS.
