Das Prinzip einer lokalen physischen Batterie
Die an Ihren Wechselrichter angeschlossene LFP-Lithiumbatterie gehört Ihnen. Das gespeicherte Elektron verlässt niemals das Haus. Konsequenz: Sie zahlen keine Steuer, keine Netzsteuer, keine Lizenzgebühr für dieses Elektron, wenn Sie es abends konsumieren. Es ist 100 % kostenlos. Sie müssen die physische Box jedoch finanziell erwerben (und unterhalten): Mindestens 6.000 CHF für die ersten 10 kWh.
Das Prinzip der „virtuellen“ (oder Cloud-)Speicherung
Anstatt vor Ort einzulagern, speisen Sie Ihre gesamten Juli-Überschüsse freiwillig in das öffentliche Netz ein. Ein Dienstleister vermerkt (in der Cloud), dass Sie einen positiven Saldo von 2.000 kWh haben. Im Dezember, wenn Ihre Produktion Null ist, „erstattet“ Ihnen der Dienstleister die 2.000 kWh. Das Originalmaterial? Gibt es nicht: kein Erstkauf von CHF 8.000 für die physische Batterie. Der Nachteil: Die Lieferung erfolgt über das kommunale Netz.
Die wirtschaftliche Realität in der Schweiz: die „Briefmarke“
Der Schweizer Gesetzgeber sagt: Das Netzwerk ist eine kostenpflichtige Infrastruktur. Selbst wenn die kWh, die im Dezember zu Ihnen nach Hause zurückkehrt, „Ihre“ ist, wird der VNB die Netzlogistik für den Transport unterbrechen. Der „Netzstempel“ kostet im Jahr 2026 durchschnittlich 0,12 CHF/kWh. Wenn Sie Ihre 2.000 Sommer-kWh für den Winter virtuell speichern, zahlen Sie immer noch 240 CHF Transportkosten.
Das vorherrschende Modell im Jahr 2026: Einfacher Kauf/Einlösung
Schliesslich ist für die überwiegende Mehrheit der Privatkunden in der Deutschschweiz weder der physische Speicher noch das komplexe vertragliche Cloud-Modell das A und O. Das ist das klassischer Buyout. Dummerweise kauft Ihnen die GRD diesen Sommer beispielsweise für 0,09 CHF pro kWh Ihren Überschuss ab, was Ihre Rechnung um 180 CHF reduziert. Dieses Geld deckt einfach den Kauf von Strom ab, den Sie diesen Winter für 0,28 CHF / kWh benötigen. Das Netzwerk ist Ihre „Universalbank“.
