
Entdecken Sie mögliche Förderungen für Ihre Solaranlage
Welche Förderungen gibt es für Ihr Solarprojekt?
Ein paar kurze Angaben für Ihre Anfrage.
1 100 kWh/ kWp / Jahr
Ertragsannahme
Für Ihr Dach simulieren
Berechnen
Pronovo projektbezogen
Bundesbeitrag
Berechnen
Amortisationsdauer
Offerte, Tarife und Verbrauch
Lokaler Tarif/ kWh
Haushaltsstrompreis 2026
Netzgebiet abhängig
Warum Solar gerade jetzt sinnvoll ist

Stromkosten bleiben volatil
Tarife ändern sich je nach Jahr und Netzbetreiber. Selbst verbrauchter Solarstrom kann Netzbezug vermeiden. Vergleichen Sie den Nutzen mit den vollständigen Anlagenkosten und vorsichtigen Preisszenarien.

Förderung senkt den Einstieg
Pronovo wird projektbezogen berechnet. Kantonale oder kommunale Beiträge können ergänzen, sollten aber erst nach offizieller Bestätigung ins Budget.

Technologie ist ausgereift
Moderne N-Type-Systeme kombinieren hohe Erträge mit langer Garantiedauer. Heute planen Sie mit deutlich stabileren Erfahrungswerten als noch vor wenigen Jahren.
Alles für Ihr Solarprojekt.
Förderlogik, kantonale Tarifdaten, ROI-Rechner und Installateur-Vergleich für die Deutschschweiz.
7 Marken · 61 Produkte erfasst

Integriertes Energiesystem für PV, Speicher und EMS
Leistung
Gemäss Komponenten und Prüfbedingungen
Garantie
Gemäss Modell, Land und Vertrag
Starker Fokus auf ein geschlossenes Home-Energy-Ökosystem mit modularen Komponenten. Produktabdeckung: 7 Komponenten.
Wechselrichter
Batterien
EV-Laden
Energiemanagement

Mikro-Wechselrichter und AC-gekoppeltes Speicherkonzept
Leistung
Gemäss angebotenem Mikro-Wechselrichter
Garantie
Gemäss Modell, Land und Vertrag
Geeignet für komplexe Dachgeometrien und Projekte mit hohem Monitoringanspruch. Produktabdeckung: 11 Komponenten.
Mikro-Wechselrichter
Batterien
Energiemanagement

Speichernahe Lösungen und Bestandskompatibilität
Leistung
Gemäss Speichersystem
Garantie
Gemäss Modell, Land und Vertrag
Heute primär im Bereich Energiespeicher relevant, mit Fokus auf Heimanwendungen. Produktabdeckung: 7 Komponenten.
Module
Batterien
Energiemanagement

Premium-Module mit Langzeitgarantien
Leistung
Gemäss Modulmodell
Garantie
Gemäss Modell, Land und Vertrag
Positioniert im hochwertigen Residential-Segment mit Fokus auf Langfristperformance. Produktabdeckung: 8 Komponenten.
Module
Batterien
EV-Laden
Energiemanagement

Engineering-getriebene Modulserien mit mehreren Zelltechnologien
Leistung
Gemäss Modulmodell
Garantie
Gemäss Modell, Land und Vertrag
Breites Produktportfolio für designorientierte und leistungsstarke Dachkonzepte. Produktabdeckung: 8 Komponenten.
Module
Montagesysteme

Grosses Modulportfolio für verschiedene Leistungsklassen
Leistung
Gemäss Modulmodell
Garantie
Gemäss Modell, Land und Vertrag
International stark skalierter Anbieter mit breiter Verfügbarkeit im CH-Markt. Produktabdeckung: 8 Komponenten.
Module

Komplettes Smart-PV-System inkl. Optimierer und Speicher
Leistung
Gemäss Komponenten und Prüfbedingungen
Garantie
Gemäss Modell, Land und Vertrag
Geeignet für Projekte mit integriertem Steuerungs- und Lastmanagementansatz. Produktabdeckung: 12 Komponenten.
Wechselrichter
Batterien
Optimierer
EV-Laden
Energiemanagement
Rechtlicher Hinweis
Solar Panel Swiss ist eine Informations- und Begleitplattform und repräsentiert diese Marken nicht. Marken, Produktnamen, Logos und Bildmaterial bleiben Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
Ihr Dach hat ein
messbares Solarpotenzial.
Das Tool kombiniert Schweizer Wetterdaten und Standortparameter für belastbare Richtwerte.
Praxisnah
Tarif- und Ertragsannahmen für CH
Transparent
Methodik und Quellen klar ausgewiesen

Was eine Anlage
in Zahlen bringt.
Einfamilienhaus im Kanton Zürich, 4 Personen, Jahresverbrauch 5 500 kWh.
Projektparameter
Anlage
8 kWp
ca. 24 N-Type Module
Jahresertrag
8 800 kWh
pro Jahr
Bruttokosten
CHF 17 600
vor Förderung
Pronovo-Schätzung
Zu bestätigen
projektbezogen
Wirtschaftlicher Effekt
Jährliche Entlastung
Eigenverbrauch plus Vergütung für Überschuss
~CHF 1 500
Amortisation
Rückfluss des Nettoinvestments
~9 Jahre
Saldo über 25 Jahre
Gesamtnutzen minus Nettoinvestition
~CHF 24 000
* Annahmen: 1 100 kWh/kWp, lokaler Bezugstarif, lokaler Einspeisetarif, 35% Eigenverbrauch, Pronovo gemäss offiziellem Rechner. Effektive Resultate variieren je nach Dach, Netzgebiet und Lastprofil.
Drei Schritte zur soliden Entscheidung.
Klarer Ablauf von der Orientierung bis zum Vertragsabschluss.
01
Wissen aufbauen
Verstehen Sie Tarife, Förderlogik und technische Optionen bevor Angebote eingeholt werden.
02
ROI abschätzen
Nutzen Sie die Rechner, um Ertrag, Eigenverbrauch und Amortisation für Ihr Szenario einzuordnen.
03
Anbieter vergleichen
Vergleichen Sie kantonal passende Installateurprofile und prüfen Sie Vertrag, Garantien und Schnittstellen.
Förderung nach Kanton.
Bund, Kanton und teilweise Gemeinde greifen ineinander. Diese Übersicht zeigt die wichtigsten Hebel pro Kanton.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
Der Kanton bündelt Gebäudeprogramme und verweist für Förderungen durch Dritte auf Pronovo und Energiefranken. Solarthermie und PV sind unterschiedliche Fördergegenstände; prüfen Sie die Massnahme vor Baubeginn.
Der Kanton bündelt Gebäudeprogramme und verweist für Förderungen durch Dritte auf Pronovo und Energiefranken. Solarthermie und PV sind unterschiedliche Fördergegenstände; prüfen Sie die Massnahme vor Baubeginn.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
Neben Pronovo kann bei einer förderfähigen Dämmung in Kombination mit PV ein Bonus relevant sein. Das ist keine automatische Förderung einer alleinstehenden PV-Anlage; massgebend sind die Bedingungen des Baselbieter Energiepakets.
Neben Pronovo kann bei einer förderfähigen Dämmung in Kombination mit PV ein Bonus relevant sein. Das ist keine automatische Förderung einer alleinstehenden PV-Anlage; massgebend sind die Bedingungen des Baselbieter Energiepakets.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
Basel-Stadt verweist für Photovoltaik auf den Bund. Die auf der kantonalen Solarseite ausgewiesenen Beiträge für Kollektoren betreffen Solarthermie und dürfen nicht vom PV-Angebot abgezogen werden.
Basel-Stadt verweist für Photovoltaik auf den Bund. Die auf der kantonalen Solarseite ausgewiesenen Beiträge für Kollektoren betreffen Solarthermie und dürfen nicht vom PV-Angebot abgezogen werden.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
Bern unterscheidet Bundesförderung für Photovoltaik und kantonale Förderung für Solarthermie beziehungsweise umfassende Gebäudesanierung. Ein Beitrag der Stadt Bern gilt nicht automatisch im ganzen Kanton.
Bern unterscheidet Bundesförderung für Photovoltaik und kantonale Förderung für Solarthermie beziehungsweise umfassende Gebäudesanierung. Ein Beitrag der Stadt Bern gilt nicht automatisch im ganzen Kanton.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
Freiburg verweist für Photovoltaik auf Pronovo; Solarthermie gehört zum kantonalen Programm. Kommunale Zuschüsse und die Förderung weiterer Sanierungsarbeiten sind separat zu prüfen.
Freiburg verweist für Photovoltaik auf Pronovo; Solarthermie gehört zum kantonalen Programm. Kommunale Zuschüsse und die Förderung weiterer Sanierungsarbeiten sind separat zu prüfen.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
SIG nennt für neue Anlagen mit Eigenverbrauch von 2 bis unter 30 kWp eine zusätzliche Prämie von 25 Prozent der kleinen Einmalvergütung, vorbehaltlich Budget und Berechtigung. Die Batterieprämie beträgt CHF 130/kWh für höchstens 15 kWh; die Batterie selbst muss kleiner als 50 kWh sein.
SIG nennt für neue Anlagen mit Eigenverbrauch von 2 bis unter 30 kWp eine zusätzliche Prämie von 25 Prozent der kleinen Einmalvergütung, vorbehaltlich Budget und Berechtigung. Die Batterieprämie beträgt CHF 130/kWh für höchstens 15 kWh; die Batterie selbst muss kleiner als 50 kWh sein.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
Die jurassische PV-Seite verweist auf das Bundesprogramm. Für aktuelle Beträge und Fristen verwenden Sie Pronovo; ältere verlinkte RPC-Unterlagen sind keine Grundlage für einen neuen Förderantrag.
Die jurassische PV-Seite verweist auf das Bundesprogramm. Für aktuelle Beträge und Fristen verwenden Sie Pronovo; ältere verlinkte RPC-Unterlagen sind keine Grundlage für einen neuen Förderantrag.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
Der Kanton verweist für Solarstrom auf die Bundesförderung. Die zusätzlichen Beiträge der Stadt Luzern müssen von kantonalen Gebäudeprogrammen und den Angeboten anderer Gemeinden getrennt geprüft werden.
Der Kanton verweist für Solarstrom auf die Bundesförderung. Die zusätzlichen Beiträge der Stadt Luzern müssen von kantonalen Gebäudeprogrammen und den Angeboten anderer Gemeinden getrennt geprüft werden.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
Die kantonale Batteriehilfe beträgt CHF 800 plus CHF 80/kWh ab 3 kWh, begrenzt auf 2 kWh je installiertem kWp und 50 Prozent der Investition. Wohngebäude, Eigenverbrauch und Inbetriebnahme ab März 2026 sind Voraussetzungen; der OIBT-Nachweis ist massgebend. Grosse PV-Dächer haben ein separates Programm.
Die kantonale Batteriehilfe beträgt CHF 800 plus CHF 80/kWh ab 3 kWh, begrenzt auf 2 kWh je installiertem kWp und 50 Prozent der Investition. Wohngebäude, Eigenverbrauch und Inbetriebnahme ab März 2026 sind Voraussetzungen; der OIBT-Nachweis ist massgebend. Grosse PV-Dächer haben ein separates Programm.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
Das kantonale Gebäudeprogramm führt unter anderem Solarthermie. Verwechseln Sie diese Beiträge nicht mit PV; prüfen Sie für Stromproduktion Pronovo und für Sanierungen die passende kantonale Massnahme vor Baubeginn.
Das kantonale Gebäudeprogramm führt unter anderem Solarthermie. Verwechseln Sie diese Beiträge nicht mit PV; prüfen Sie für Stromproduktion Pronovo und für Sanierungen die passende kantonale Massnahme vor Baubeginn.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
Das kantonale Portal führt Förderangebote des Kantons und teilnehmender Gemeinden. Wählen Sie den Standort und die konkrete Massnahme; die städtische PV-Förderung St. Gallen gilt nicht im gesamten Kanton.
Das kantonale Portal führt Förderangebote des Kantons und teilnehmender Gemeinden. Wählen Sie den Standort und die konkrete Massnahme; die städtische PV-Förderung St. Gallen gilt nicht im gesamten Kanton.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
Gesuche für kantonale Programme werden elektronisch eingereicht. Prüfen Sie im Portal die aktuelle Massnahme, verfügbare Mittel und Fristen; ein älteres Merkblatt belegt keinen Anspruch im Jahr 2026. Pronovo bleibt separat zu prüfen.
Gesuche für kantonale Programme werden elektronisch eingereicht. Prüfen Sie im Portal die aktuelle Massnahme, verfügbare Mittel und Fristen; ein älteres Merkblatt belegt keinen Anspruch im Jahr 2026. Pronovo bleibt separat zu prüfen.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
Pronovo ist die Bundesförderung. Prüfen Sie in Waadt die Kombination mit Gebäudesanierung sowie besondere Programme für geschützte Gebäude oder gemeinschaftlich finanzierte Anlagen. Es wird hier kein pauschaler kantonaler PV-Beitrag angerechnet.
Pronovo ist die Bundesförderung. Prüfen Sie in Waadt die Kombination mit Gebäudesanierung sowie besondere Programme für geschützte Gebäude oder gemeinschaftlich finanzierte Anlagen. Es wird hier kein pauschaler kantonaler PV-Beitrag angerechnet.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
Die kantonale Solarseite verweist für Photovoltaik auf die Bundesförderung durch Pronovo. Kommunale Beiträge und andere Sanierungsmassnahmen sind projektbezogen separat abzuklären.
Die kantonale Solarseite verweist für Photovoltaik auf die Bundesförderung durch Pronovo. Kommunale Beiträge und andere Sanierungsmassnahmen sind projektbezogen separat abzuklären.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
Zug verweist auf die Bundesförderung und einen PV-Bonus bei gleichzeitiger Wärmedämmung und vollflächiger PV-Anlage. Gemeindebeiträge, insbesondere das Programm der Stadt Zug, sind gesondert zu prüfen.
Zug verweist auf die Bundesförderung und einen PV-Bonus bei gleichzeitiger Wärmedämmung und vollflächiger PV-Anlage. Gemeindebeiträge, insbesondere das Programm der Stadt Zug, sind gesondert zu prüfen.
Annahme Bezug CHF 0.260 / kWh · Annahme Einspeisung CHF 0.080 / kWh
Der Kanton verweist für PV auf Pronovo. Die Stadt Zürich hat ihre PV-Beiträge mit Wirkung ab 1. August 2026 erhöht und eine Förderung für stationäre Batteriespeicher ergänzt. Diese städtischen Programme gelten nur im jeweiligen Gemeindegebiet und nur bei erfüllten Bedingungen; prüfen Sie Berechtigung, Betrag und Gesuchsweg im offiziellen Fördergeldrechner. Sie sind kein kantonsweiter Anspruch.
Der Kanton verweist für PV auf Pronovo. Die Stadt Zürich hat ihre PV-Beiträge mit Wirkung ab 1. August 2026 erhöht und eine Förderung für stationäre Batteriespeicher ergänzt. Diese städtischen Programme gelten nur im jeweiligen Gemeindegebiet und nur bei erfüllten Bedingungen; prüfen Sie Berechtigung, Betrag und Gesuchsweg im offiziellen Fördergeldrechner. Sie sind kein kantonsweiter Anspruch.
Entscheidungsrahmen
Prüfbare Entscheidung statt Schnellschätzung
Prüfen Sie Dach, Verbrauch, Netzanschluss und Budget gemeinsam. Ein vollständiges Angebot nennt die verwendeten Annahmen, ihre Quellen und die Zuständigkeiten für Montage, Inbetriebnahme und Service. Mit diesen Unterlagen können Sie Offerten nachvollziehbar vergleichen.
Mit messbaren Fragen beginnen
Eine belastbare Solarentscheidung beginnt mit einer messbaren Frage und nicht mit einem Werbeversprechen. Notieren Sie Adresse, Gebäudetyp, Dachfläche, Baujahr, Energieverbrauch und das gewünschte Ergebnis. Klären Sie zuerst, welche Angaben gemessen oder bestätigt sind und welche auf Annahmen beruhen. So vergleichen Sie keinen Nettobetrag mit einem Bruttobetrag und keine installierte Leistung mit einem Jahresertrag. Halten Sie offene Fragen für das Gespräch mit Installateur, Netzbetreiber, Gemeinde oder Versicherung schriftlich fest.
Die Rechnung in Szenarien übersetzen
Sammeln Sie möglichst zwölf Monate Rechnungen. Trennen Sie Energie, Netznutzung, Messung, Abgaben, Steuern und optionale Dienstleistungen. Ergänzen Sie Heizung, Warmwasser, Elektroauto, Abwesenheiten und geplante Änderungen. Ein Jahresmittel verdeckt oft Morgen-, Abend- oder Winterspitzen. Lassen Sie ein vorsichtiges, ein mittleres und ein günstiges Szenario gegenüberstellen. Alle Szenarien müssen dieselben Einheiten, denselben Projektumfang und denselben Tarifstand verwenden. Nur dann zeigt die Differenz eine Entscheidung und nicht einen versteckten Rechenfehler.
Dach und Umgebung prüfen
Ein Dach ist keine abstrakte Fläche. Ausrichtung, Neigung, Kamin, Lukarne, Baum, Antenne, Schnee, Zugang, Hinterlüftung und Nachbargebäude verändern den Ertrag. Verlangen Sie einen vermassten Plan und eine Erklärung der Verschattung über das Jahr. Dachzustand, mögliche Asbestbelastung, Tragfähigkeit und Kabelführung gehören vor die Leistungszusage. Eine geeignete Simulation zeigt Monatswerte, Verluste und die Folgen einer späteren Dachsanierung. Der Plan muss auch erklären, wie Wartung und sichere Begehung nach der Montage möglich bleiben.
Offerten auf denselben Umfang bringen
Drei Offerten sind nur vergleichbar, wenn sie denselben Leistungsumfang beschreiben. Fordern Sie Hersteller und exakte Referenz von Modulen, Wechselrichter, Speicher, Schutzgeräten und Unterkonstruktion an. Lassen Sie Gerüst, Zähler, Netzmeldung, Elektroarbeiten, Monitoring, Wartung, Mehrwertsteuer und Optionen getrennt ausweisen. Ein niedriger Preis kann eine Leistung auslassen; ein höherer Preis kann Statik, Dokumentation oder Service enthalten. Klären Sie für Ihren Standort, wer die Abstimmung mit dem Netzbetreiber übernimmt und welche Inbetriebnahmedokumente Sie erhalten.
Garantien und Zuständigkeiten lesen
Produktgarantie, Leistungsgarantie, Montagegarantie und Versicherung lösen unterschiedliche Probleme. Fragen Sie nach Laufzeit, Ausschlüssen, Anspruchsteller, Kontaktstelle, Reaktionszeit und Ersatzteilweg. Bewahren Sie Rechnung, Seriennummern, Fotos, Zertifikate, Schaltplan und Abnahmeprotokoll auf. Diese Unterlagen müssen auch dann auffindbar sein, wenn Installateur oder Vertrieb wechseln. Der Vertrag soll festhalten, wer bei Montagefehler, Feuchtigkeit, Kommunikationsausfall, Minderertrag oder einem späteren Herstellerwechsel zuständig ist. Eine kurze Marketingaussage ersetzt keine konkrete Leistungsbeschreibung.
Mit Vollkosten entscheiden
Zu den Vollkosten gehören Kauf, Montage, Bewilligung, Netzanschluss, Wartung, Reststrom, Wechselrichtertausch, Dacharbeiten und der Wert der Rücklieferung. Beim Speicher zählen nutzbare Kapazität, Verluste, Zyklen, Reserve, Temperatur, Software und Ersatz. Bei einem virtuellen Vertrag kommen Grundgebühr, Preisänderung, Gültigkeit des Guthabens und Kündigung hinzu. Eine Förderung sollte nur als Szenario erscheinen, bis die Bedingungen geprüft sind. Eine gute Entscheidung bleibt auch dann vertretbar, wenn Rückliefertarif, Verbrauch oder Inbetriebnahmetermin ungünstiger ausfallen.
Die Inbetriebnahme vorbereiten
Vor dem Baustart sollte eine Liste der Prüfungen und Übergabedokumente vorliegen. Dazu gehören Isolationsmessung, Schutzgeräte, Netzparameter, Ersatzstromkreise, Steckverbindungen, Monitoringzugang und Zählerstand. Eine App mit Diagramm ist keine vollständige technische Abnahme. Der Eigentümer muss wissen, wie die Anlage sicher abgeschaltet wird, wer bei einer Störung reagiert und wo der aktuelle Schaltplan liegt. Ein datiertes Protokoll erleichtert Garantie, Versicherung und späteren Vergleich zwischen prognostiziertem und gemessenem Ertrag.
Künftige Verbraucher einplanen
Ein Gebäude verändert sich. Wärmepumpe, Warmwasser, Elektroauto, Homeoffice, Erweiterung oder ein Eigentümerwechsel verändern das Lastprofil. Schreiben Sie diese Vorhaben in die Simulation, statt sie nur mündlich zu erwähnen. Prüfen Sie, ob Wechselrichter, Zähler, Kommunikationsweg, Platz und Netzanschluss eine spätere Erweiterung erlauben. Eine offene Architektur kann wertvoller sein als ein heute übergrosses Gerät. Berücksichtigen Sie geplante Änderungen frühzeitig, damit ein späterer Ausbau keinen unnötigen zweiten Umbau erfordert.
Nachweise geordnet aufbewahren
Legen Sie ein Projektverzeichnis mit kommentierter Rechnung, Dachplan, Simulation, Offerten, Förderbedingungen, Meldungen, Vorher-Nachher-Fotos, Zertifikaten, Garantien und Produktionswerten an. Notieren Sie das Datum jeder Information, weil Tarife und Programme ändern. Ein undatierter Screenshot ersetzt keine Vertragsbedingung. Die Unterlagen sollten drei Fragen beantworten: welcher Betrag wurde genannt, welche Bedingung galt, und wer musste handeln? Diese Ordnung schützt Budget und Eigentum und hilft bei Verkauf, Versicherungsfall, Netzfrage oder späterem Service.
Checkliste vor der Unterschrift
Prüfen Sie Adresse, Eigentümer, Leistung, Referenzen, Ertrag, Ausschlüsse, Brutto- und Nettopreis, Mehrwertsteuer, Förderannahmen, Starttermin, Frist, Abnahme, Garantie und Kündigung. Lassen Sie jede offene Stelle schriftlich beantworten. Legen Sie die geprüfte Offerte, Produktdatenblätter, Ertragsberechnung, Förderbedingungen und Garantieunterlagen gemeinsam ab. Notieren Sie bei offenen Punkten die zuständige Person und den Termin für die Klärung. Wenn ein Anbieter nur mit Marken oder Prozentzahlen argumentiert, bitten Sie um das technische Blatt und die Annahme hinter dem Wert.
Nehmen Sie diese Seite zusammen mit Rechnung, Dachplan und Offerte in das Gespräch. Die endgültige Entscheidung gehört zu den offiziellen Bedingungen, dem konkreten Netzanschluss und dem schriftlichen Vertrag.
Sie haben Fragen. Hier sind die Antworten.
Direkt, ohne Marketingfloskeln.
Funktionieren Solarmodule auch bei bedecktem Himmel?
Ja. Module nutzen auch diffuses Licht, bei Bewölkung mit geringerem Ertrag. Lassen Sie Dach, Verschattung und monatliche Produktion simulieren. Die Wirtschaftlichkeit hängt auch von Offerte, Tarifen und Verbrauch ab.
Muss ich Eigentümerin oder Eigentümer sein, um Solar zu installieren?
Mietende brauchen für eine Anlage, die das Gebäude verändert, die schriftliche Zustimmung der Eigentümerschaft. Bei Stockwerkeigentum sind Reglement und notwendige Beschlüsse zu prüfen. Klären Sie vor der Bestellung auch das kommunale Verfahren, Dachauflagen und Bewilligungen.
Was kostet eine typische Anlage?
Starten Sie mit dem Bruttopreis der Offerte und berechnen Sie danach den Nettoaufwand mit dem offiziellen Pronovo-Rechner. Lokale Beiträge nur einrechnen, wenn sie für Ihr Projekt bestätigt sind.
Was passiert nachts oder im Winter?
Sie bleiben wie gewohnt am Netz. Eine Batterie kann Überschüsse speichern, ist aber kein Muss für den Start.
Laufen meine Module in 20 Jahren noch?
Eine Anlage kann mit Wartung und allfälligem Komponentenersatz mehrere Jahrzehnte arbeiten. Dauer und Bedingungen der Garantien hängen vom Modell ab. Prüfen Sie zugesicherte Restleistung, Ausschlüsse und Service vor Vertragsabschluss.
Steigert Solar den Wert meiner Immobilie?
Eine gut dokumentierte Anlage kann die Attraktivität und Energiebilanz eines Hauses verbessern. Der Preiseffekt hängt vom Objekt, Anlagenzustand und lokalen Markt ab. Rechnen Sie keinen festen Mehrwert ein.
Weitere Informationen zu Tarifen, Förderungen und Abläufen finden Sie im Solar-Wiki.
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