Für Mieter: Plug & Play vor dem Kauf prüfen
Der einfachste Weg für einen Mieter, im Jahr 2026 an Solarstrom zu gelangen, ist oft das Balkon-Solar-Set. Vor dem Kauf sollten zulässige AC-Leistung, Steckertyp, schriftliche Zustimmung der Vermietung oder STWEG bei Balkon/Fassade/Erscheinungsbild sowie die Meldung beim Netzbetreiber (VNB) geklärt werden.
Sicherheit von Geländern und Balkonen
Gehen Sie niemals das Risiko ein, vom Wind weggerissen zu werden. Der Mieter bleibt voll verantwortlich (private Haftung), wenn sein Schild einen Passanten verletzt. Die Befestigungshaken müssen zertifiziert sein. Bevorzugen Sie Paneele auf beschwerten Füßen (auf dem Boden Ihrer Terrasse), wenn Sie Platz haben, oder extrem leichte Lösungen, wenn Sie diese nach Absprache mit der Verwaltung an Ihrem Balkongeländer befestigen müssen.
Für Miteigentum (PPE): Das Hindernis der Mehrheit
Wenn die PPE auf dem gemeinsamen Dach investieren möchte, ist der Weg legal und erfordert eine Verabschiedung zur Generalversammlung. Nach Durchführung der Machbarkeitsstudien bedarf die Finanzierung aus dem Sanierungsfonds einer „doppelten Mehrheit“ (Personenmehrheit + Tausendstelmehrheit). Am schwierigsten ist es oft, diejenigen (häufig im Erdgeschoss) zu überzeugen, die es für weniger attraktiv halten, oder zuzustimmen, ob das Dach größere Reparaturen benötigt oder nur 40 % des Gesamtverbrauchs des Gebäudes deckt.
Energiemanagement in einem Gebäude: Gründung einer lokalen Gruppe
Profitieren auch die anderen Bewohner, wenn die STWEG-Panels installiert werden? Die praktischste Lösung ist der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV). Das Gebäude hat dann nur noch einen einzigen Zähler gegenüber dem Netzbetreiber. Intern wird die produzierte Solarenergie sowie der restliche Netzbezug über ein Submetering-System gemäss STWEG-Reglement auf die einzelnen Parteien aufgeteilt.
