Die Demokratisierung des SwissGrid-Markts
Früher verdienten die Schwergewichte (Axpo, Alpiq) fettes Geld an den Regelauktionen. Herrscht ein massives Defizit in Italien, muss Energie mit Lichtgeschwindigkeit in den Kabeln abfliessen, sonst droht im Verband der Totalausfall 49.8 Hz Grenze). Was die Pumpspeicher von den Bergen fallen liessen, regelt sich dank IoT nun im Tal in Ihrem Heizungsraum. Das dezentrale Mini-Speicher-Geschwader ist unheimlich stabil gegen Cyberattacken oder Anlagenversagen, weswegen das Netz massiv Geld für diese Schwarmintelligenz bezahlt.
Die Bereitstellungsprämie als Renditeturbo
Das VPP offeriert Ihrem Betreiber zwei Gewinnspuren an der SwissGrid-Auktion: Ein Grossteil ist die reine „Bereitschaftsleistung“. SwissGrid zahlt dafür, dass Ihr Speichervolumen garantiert als Notpolster „im Stand-by ist“, auch wenn gar keine Frequenzentgleisung erfolgt! Dieser Kapazitätspreis wird durch den Aggregator abzüglich Gebühren vollends an Sie gereicht. Rechnen wir das auf die 20-Jahres-Garantie moderner PV-Module ab: Ein Einkommen von CHF 200 resultiert kumuliert in satten CHF 4'000, was im Nachhinein den halben Akku kofinanziert.
Die unschätzbare Win-Win Realität
Neben dem Eigenkalkül – ein Teil der Schweizer Energie-Wende und Unabhängigkeit zu sein – gibt man der Allgemeinheit die sicherste Art der Netzsicherheit: Resilienz aus Tausenden von Einheiten zu stützen. Damit entkräften Haushalte das beliebte Gegenargument atomfreundlicher Verbände restlos: dass Solar unzuverlässig und netzgefährdend sei. Eine dezentral vernetzte Batterie-Ebene ist bewiesenermassen das stossresistenteste Energienetz der Menschheit.
