1. Warmwasser und Heizbedarf bestimmen
Erfassen Sie Warmwasserbedarf, Heizwärme, Temperaturen und Nutzungszeiten. Benennen Sie vorhandene Geräte und geplante Arbeiten. Regelmässiger Warmwasserbedarf und hoher Winterheizbedarf verlangen unterschiedliche Betrachtungen. Klären Sie, was jede Variante ersetzt und welche Wärmequelle bleibt, wenn Solarenergie nicht ausreicht.
2. Vollständige Systeme beschreiben
Für Solarthermie gehören Kollektoren, Kreislauf, Speicher, Pumpe, Regelung und Zusatzheizung dazu. Für PV mit Wärmepumpe nennen Sie Module, Wechselrichter, Anschluss, Wärmepumpe, Wärmeverteilung und Steuerung. Unterscheiden Sie Wärmespeicher und Strombatterie. Ein Vergleich nur der Kollektor- oder Modulpreise lässt notwendige Geräte und Arbeiten aus.
3. Nutzenergie und Jahreszeiten vergleichen
Verlangen Sie monatliche Nutzwärme, Stromproduktion und verbleibenden Energiebezug. Kollektor- und PV-Zellwirkungsgrad allein bestimmen nicht die Endrechnung. Die Wärmepumpeneffizienz hängt von Temperaturen und Betrieb ab. Lassen Sie nutzbare Energie, Speicherverluste und Zeiten mit einem Produktionsüberschuss erklären.
4. Wartung und Betrieb definieren
Verlangen Sie Herstellervorgaben, Prüfungen, Zugang und Servicekosten für jedes Gerät. Klären Sie Regelung und Schutz bei hoher Produktion und geringem Bedarf. PV beseitigt nicht jeden Wartungsbedarf der Heizung. Vergleichen Sie Garantien, Ersatzteile und Austauschbedingungen, ohne störungsfreien Betrieb vorauszusetzen.
5. Offerten und Betriebskosten vergleichen
Berücksichtigen Sie Montage, Dach, Sanitär- und Elektroarbeiten, Speicher, Anpassungen, Wartung und Ersatz. Bewerten Sie Stromüberschüsse nach dem tatsächlichen Vertrag; sie finanzieren nicht automatisch die gesamte Heizung. Prüfen Sie Förderung und Termine je Position. Vergleichen Sie auch eine Variante mit weitergenutzten Geräten unter denselben Bedarfs- und Preisannahmen.
