ZEV Juni 2026 12 Min. Lesezeit

ZEV, vZEV oder LEG: Welches Modell passt 2026?

TL;DR

Lokale Elektrizitätsgemeinschaften, virtueller ZEV und Mindestvergütungen werden ab 2026 praktisch relevant. Dieser Ratgeber zeigt, welche Angaben Sie dazu in Offerte und Vertrag prüfen sollten.

Was sich für Ihre Entscheidung ändert

Lokale Elektrizitätsgemeinschaften, virtueller ZEV und Mindestvergütungen werden ab 2026 praktisch relevant. Dieser Ratgeber zeigt, welche Angaben Sie dazu in Offerte und Vertrag prüfen sollten.

Entscheidend ist nicht ein isolierter Referenzwert, sondern seine Wirkung auf Ihr Gebäude, Ihren Verbrauch, den Netzanschluss und die Vertragsbedingungen. Der Punkt Lokalmodelle muss deshalb in der Offerte mit Quelle, Datum und klarer Berechnung ausgewiesen sein.

Konkreter Schwerpunkt: Baut einen Entscheidungsbaum zwischen klassischem ZEV, virtuellem ZEV und LEG nach Distanz, Eigentum, Mietern, Zählern und Abrechnung.

Drei Prüfungen vor der Unterschrift

1. Teilnehmerkreis

Klären Sie Gebäude, Zähler, Teilnehmer und Austrittsregeln, bevor ein lokales Strommodell gewählt wird.

2. Abrechnung

Lassen Sie Preisbildung, Messdaten, Rechnungsstellung und Zahlungsausfälle schriftlich beschreiben.

3. Verantwortung

Benennen Sie die zuständige Stelle für Netzbetreiber, Verträge, Bewohnerinformation und Betrieb.

Schweizer Quellen zu ZEV

Halten Sie zu jeder Quelle das Abrufdatum und den Anwendungsbereich fest. Eine nationale Mitteilung ersetzt weder den lokalen Tarif noch die technische Prüfung Ihres Projekts.

Offerten belastbar vergleichen

Lassen Sie eine Referenzvariante und eine vorsichtige Variante rechnen. Beide müssen Investition, Eigenverbrauch, Einspeisung, Förderung, Termine und Verantwortlichkeiten getrennt zeigen. So erkennen Sie, ob das Ergebnis auch bei einer weniger günstigen Annahme tragfähig bleibt.

Bei Lokalmodelle sollte die Offerte ausserdem nennen, welche Angabe vor Baubeginn nochmals bestätigt wird und wer eine spätere Änderung trägt.

Ihr nächster Schritt

Bereiten Sie Stromrechnung, Dachangaben, bestehende Verträge und vergleichbare Offerten vor. Stellen Sie die offenen Fragen schriftlich und vergleichen Sie erst danach Nettopreis, Jahresnutzen und Vertragsfolgen.

Häufige Fragen

Was ist bei Lokalmodelle konkret zu prüfen?+

Lokale Elektrizitätsgemeinschaften, virtueller ZEV und Mindestvergütungen werden ab 2026 praktisch relevant. Dieser Ratgeber zeigt, welche Angaben Sie dazu in Offerte und Vertrag prüfen sollten. Entscheidend sind der Geltungszeitraum, die Bedingungen Ihres Netzbetreibers und die Annahmen in Ihrer Offerte.

Welche Quelle ist für ZEV massgeblich?+

Lokale Elektrizitätsgemeinschaften, virtueller ZEV und Mindestvergütungen werden ab 2026 praktisch relevant. Prüfen Sie zusätzlich die aktuelle Publikation Ihrer Gemeinde, Ihres Kantons oder Ihres Netzbetreibers, sofern sie für Ihr Projekt zuständig sind.

Welche Angaben gehören in die Offerte?+

Lassen Sie die Annahmen zu Lokalmodelle, Eigenverbrauch, Einspeisung, Förderung, Termin und Verantwortlichkeiten getrennt ausweisen.

Welche Unterlagen sollte ich vorbereiten?+

Halten Sie Stromrechnung, Lastprofil, Dachangaben, bestehende Verträge und vergleichbare Offertvarianten bereit. Ergänzen Sie aktuelle Bestätigungen von Netzbetreiber und Förderstellen.

Quellen & Methode

Quellen 2026/2027: Bundesrat, Verordnungen zum Stromgesetz; Swissolar, Verzeichnis lokalstrom.ch.

Inhalt nur zu Informationszwecken. Preise, Förderungen, Fristen, Bewilligungen und Wirtschaftlichkeitsannahmen müssen mit Behörden, Netzbetreibern, Installateuren und Vertragsunterlagen für Ihren konkreten Fall geprüft werden.

Einzelne Seiten können zusätzlich Kontaktaufrufe, Hervorhebungen von Plattformleistungen oder andere kommerzielle Hinweise des Betreibers enthalten.

Von der Information zur Umsetzung

Erhalten Sie eine erste Einordnung, vergleichen Sie Optionen und strukturieren Sie Ihr Solarprojekt.

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