Die Doppelte Ernte des Thurgauers
Wer auf denselben Hektaren Land gleichzeitig Kilo und Kilowatt verkauft (Dual Use), revolutioniert das Hof-Budget drastisch. Es entstigmatisiert die Diskussion in ländlichen Zonen um „Verschandlung der Naturbilder“ sofort: Im Thurgauer Apfelbaum-Bestand oder Zürcher Weinland beweist sich die Agri-PV Anlage im Ortsbild integrierter als flatternde Heerscharen dreckiger weisser Treibhausfolien, da modernste Glas-Panels architektonisch sauber mit Holz-, oder Grünverbundstreben gesetzt werden.
Bodenwasser: Der Goldstaub der Zukunft
Der wichtigste Grund abseits der CO2-Rettung für die Akzeptanz bei konservativen Bauernverbänden: Wassermanagement. Der Schirm der Strompanele fängt die Morgen-Tauigkeit unter sich ab und reduziert die Verdunstungseffekte des Bodens nach Beregnungen am frühen Abend radikal (fast 30-40% weniger Mangel-Verdampfung). Es ist ein aktives Dürre-Präventionssystem. Das kondensierte Regenwasser der Panel-Rinnen wird oft noch hochintelligent zentral in Bewässerungstanks der Plantage hinabgeleitet.
Bau-Bürokratie: Keine Angst vor Zürich oder Bern
Oft kursieren Schreckgespenster, Ämter stellten sich quer. Die Realität hat gewechselt. Mit dem Stromabkommen-Mangel steht eine drastische Produktionserhöhungs-Anweisung aus Bundesbern. Wenn das kantonale Landwirtschaftsamt validiert, dass die Ernteeinbuße für den Boden unter dem Solardach tolerabel gering bleibt (-10% bis -15% Kilo-Verlust bei Getreiden, jedoch z.b. +5% Zuwachs bei hitzesensitiven Schatten-Beeren), bricht der raumplanerische Kantonale Damm zum Schutz des Baugesuchs. Agri-PV ist die grösste Wachstumsbranche im Schweizer Gross-Sektor.
